KI scheitert in Unternehmen selten an Algorithmen. Sie scheitert an Organisation, Struktur und operativer Realität.
Das zeigen aktuelle Analysen deutlich: Viele KI-Initiativen starten ambitioniert – und bleiben im Pilot stecken oder verlaufen im Sande.
In vielen Unternehmen fehlt die grundlegende Voraussetzung, um KI produktiv einzusetzen. Prozesse sind nicht sauber beschrieben, Daten liegen fragmentiert vor, Verantwortlichkeiten sind unklar.
KI wird „oben drauf gesetzt“, bevor das Fundament steht. Das Ergebnis: hohe Komplexität, steigende Kosten und kaum messbarer Nutzen.
In vielen Unternehmen fehlt die grundlegende Voraussetzung, um KI produktiv einzusetzen. Prozesse sind nicht sauber beschrieben, Daten liegen fragmentiert vor, Verantwortlichkeiten sind unklar.
KI wird „oben drauf gesetzt“, bevor das Fundament steht. Das Ergebnis: hohe Komplexität, steigende Kosten und kaum messbarer Nutzen.
KI lebt von Daten – aber nicht von beliebigen.Ohne klare Datenverantwortung, konsistente Strukturen und saubere Schnittstellen lassen sich Modelle weder sinnvoll trainieren noch skalieren. In der Praxis verbringen Teams den Großteil der Zeit mit Datenbereinigung statt mit Wertschöpfung.
Ein weiteres Muster: KI-Projekte starten ohne klaren Business-Case.Es gibt keine priorisierten Anwendungsfälle, keine KPI, keine Einbettung in bestehende Steuerungslogiken. KI wird als Innovationssymbol behandelt – nicht als operatives Werkzeug.
Viele Unternehmen beweisen, dass KI technisch funktioniert.Was fehlt, ist die Übersetzung in den Alltag: Prozesse, Rollen, Entscheidungslogiken, Change. Ohne diese Elemente bleibt KI ein Experiment – kein Produktivsystem.
KI ist kein IT-Projekt. Sie ist ein Organisations- und Umsetzungsprojekt.Unternehmen, die zuerst operative Klarheit schaffen – Prozesse, Daten, Verantwortung, Steuerung – holen aus KI messbaren wirtschaftlichen Nutzen. Alle anderen produzieren vor allem eines: weitere Proof-of-Concepts.